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Bombardier vs. Volkswagen

     

Worin unterscheiden sich beide Modellreihen?

Nachdem VW die Produktion nach rd. 8800 Bundeswehr-Iltis und ca. 500 Zivil-Modellen 1983 die Produktionsstrasse unter Mithilfe des Waffenhändlers Schreiber verkauft, und damit auch die Modellpflege eingestellt hatte, übernahm der kanadische Flugzeughersteller Bombardier diese Aufgabe. Für die belgische Armee stellte Bombardier Transport Ind. in Brügge im Tauschgeschäft gegen Eisenbahnwaggons, eine eigene Version her. Die Produktion fand in Zusammenarbeit mit dem Volkswagenwerk "Volkswagen Bruxelles S.A. – Brussel N.V"  in Brüssel statt, so dass dort auch die Benziner-Iltis für die frz. Streitkräfte in Berlin und die knapp 900 Turbodiesel hergestellt wurden. 

Dieser belgische Bombardier Iltis unterscheidet sich vom Ingolstädter Original (und auch tlw. vom kanadischen Polecat) in folgenden Punkten:

  • serienmäßige Vorderachssperre (VW aufpreispflichtige Sonderaustattung)
  • rundum verstärkte Antriebswellen (VW aufpreispflichtige Sonderausstattung)
  • Sperrenhebel aus Metall mit Exzenterfunktion, inkl. verstärkten Zugfedern
  • Verwendung eines dickeren Kühlers, Änderung des Frontgrills und Trägerplatte (auch VW Turbodiesel)
  • Seitenblinker in den vorderen Kotflügeln
  • Antennenaufnahme vorne links entfallen oder geschraubt
  • Flaggenhalter für Vierkantholzstäbe
  • Zwangsbelüftung des Zündverteilers
  • massiv verstärkte Stoßstange mit Zugmaul
  • keine Halterungen am Rahmen für Tarnleitkreuz
  • Kontrollleuchten für Sperren und Allrad
  • Zusatzinstrumente für Bordspannung und Kühlwasser
  • Hupenknopf mit Bombardier Logo
  • Hersteller-Emblem am Grill
  • Beschriftungen zweisprachig flämisch/französisch
  • Handgaszug über Warnblinkschalter
  • Chokezug mit Kontrolleuchte
  • Handschuhfach ohne Rückhaltekante
  • Knieschutz Beifahrer mit Stiftablage
  • Position der Kartenleselampe über Handschuhfach verlegt
  • Sitzlehnenverkleidung schwarz und dort offene Schraubenköpfe
  • Gurte vom kanad. Zulieferer, ebenso Gurtpeitschen
  • tlw. Überrollbügel mit zusätzl. Befestigungspunkten für Rüstsätze
  • Blechstöße und Winkel im Innenraum mit Unterbodenschutz überspritzt
  • tlw. keine Aufnahmen für Rücksitze oder Beckengurte (FGstNr .. >B002600+)
  • zusätzl. Halter auf den hinteren Innenkotflügeln
  • Verbreiterung des Hilfsrahmens im Heck auf volle Fahrzeugbreite
  • Verdeckbefestigung mit Metallösen verstärkt
  • Hohlraumkonservierung ab Werk